Varusschlacht Museum und Park

Museum und Park Kalkriese

Varusschlacht mein Besuch im Museum und Park in Kalkrise im Osnabrücker Land. Habe ich mich an einen Samstag im Dezember 2019 auf dem Weg gemacht. Um mir den Park und Museum in Kalkriese an zu sehen, meine Erwartungen waren natürlich hoch. Nach dem Besuch des Archäologischen Park in Xanten.

Varusschlacht
Museum und Park Kalkriese

Geschichte zum Museum

Der britische Offizier und Amateurarchäologe Tony Clunn. War der erste der 1987 und 1988 auf den umliegenden Äckern. Die ersten drei römische Schleuderbleie sowie römische Münzen gefunden hat.

Aber erst 1989 begannen planmäßige Ausgrabungen. Hier wurden eine große Anzahl an Münzen, Waffen, Fragmente der Ausrüstung römischer Soldaten, Tier- und Menschenknochen sowie Reste einer Wallanlage zutage förderten. Schnell wurde die Bedeutung des Ortes als einer der möglichen Austragungsorte der Varusschlacht sein könnte.

Um die archäologischen Funde schnell der Öffentlichkeit präsentieren zu können, wurde bereits 1993 ein Informationsraum auf einem nahe gelegenen Bauernhof eingerichtet. Im Rahmen eines Projektes zur Weltausstellung Expo 2000 entstand der Museumspark Varusschlacht, der im Jahr 2001 durch einen Museumsbau ergänzt und mit einer völlig neu konzipierten Ausstellung im Jahr 2002 eröffnet wurde.

Das Museum

Das moderne Museumsgebäude mit seiner Fassade. Ist von den Zürcher Architekten Annette Gigon und Mike Guyer entworfen worden. Und wurde aus rostenden Stahlplatten und Glasfenstern gebaut. Es wurde 2002 fertiggestellt. Mit seiner 40 Meter höhe vom Aussichtsturm hat man einen Rundblick über das vermutete Schlachtfeld. In der Dauerausstellung des Museums werden rund 400 Objekte der Grabungen in Kalkriese gezeigt. Insgesamt sind rund 6.000 römische Funde in Kalkriese ans Tageslicht gekommen. Das Glanzstück der Ausstellung ist die eiserne Helmmaske eines römischen Reiters, die einst einen Überzug aus Silberblech trug, welches vermutlich durch Plünderer heruntergerissen wurde.

Der Park

Auf dem Gelände des etwa 20 Hektar großen Parks. Werden für die Öffentlichkeit zugängliche archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Ein durch Spundwände auf das historische Niveau eingetiefter Geländeabschnitt mit rekonstruierter Geländesituation und einem rekonstruierten Wall vermittelt einen kleinen Eindruck des Schlachtfeldes.

Auf dem Parkgelände ist der Verlauf des Walls durch eiserne Stelen im Boden gekennzeichnet. Der vermutete Marschweg der römischen Armee, der „Weg der Römer“, ist durch stählerne Platten im Gelände markiert. Zusätzlich bieten stählerne Platten im Boden zahlreiche Informationen zum Schlachtverlauf, zu Personen und Fundstücken. Auf Schautafeln werden die Methoden der archäologischen Untersuchung des antiken Schlachtfeldes anschaulich dargestellt.

Die Organisatoren bieten dem Publikum regelmäßig verschiedene Veranstaltungen an. Die höchsten Besucherzahlen verzeichnen regelmäßig die in den ungeraden Jahren stattfindenden „Römer- und Germanentage“.

Öffnungszeiten

Hier finden Sie die Öffnungszeiten

Eintrittspreise

Eintritt Dauerausstellung und Sonderausstellung
Erwachsene >> 9,50 €, Ermäßigte** >> 6,50 €
Familienkarte für zwei Erwachsene und Kinder >> 20,00 €

Eintritt Dauerausstellung in Zeiten ohne Sonderausstellung
Erwachsene >> 7,50 €, Ermäßigte** >> 4,50 €
Familienkarte für zwei Erwachsene und Kinder >> 16,00€

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