Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 5

Nach dem wir unsere Sachen gepackt hatten. Konnte man sich auf dem Weg machen auf der Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 5 Tour in Richtung Marburg. Das Wetter war auch an diesem Morgen ein Traum. Unser Ziel für heute war Marburg. Und weit war es auch nicht mehr so ging die Fahrt Richtung Cölbe und dann war Marburg in Sicht.

Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 5
Marburg mit Blick auf der Burg

Info Marburg

Die alte, von jeher durch den letzten Aufenthalt, Tod und Begräbnis der heiligen Landgräfin Elisabeth von Hessen berühmte Stadt, liegt krumm, schief und buckelig unter einer alten Burg, den Berg hinab.“ So urteilte vor mehr als 200 Jahren der Marburger Professor Johann Heinrich Jung-Stilling über die Stadt an der Lahn und rühmte gleichzeitig, dass die Umgebung der Stadt „schön und sehr angenehm“ sei.

Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert in ihren wesentlichen Bestandteilen, erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt mit dem Marburger Schloss als Stadtkrone und der Elisabethkirche über dem Lahntal. Diese Altstadt gibt Marburg das charakteristische Aussehen und ist Marburgs Touristenattraktion.

Erste Besiedlungsspuren um Marburg sind für die Würmeiszeit vor ungefähr 50.000 Jahren belegt. Sowohl auf den Lahnbergen als auch im Bereich zwischen den Neuhöfen und der Dammühle wurden Schaber und anderes Werkzeug gefunden, die auf eine Besiedlung in dieser Zeit schließen lassen könnten. Auch für die Jungsteinzeit gibt es zahlreiche Belege. In dieser Zeit des Übergangs der Bevölkerung von Jägern und Sammlern zu sesshaften, den Boden bearbeitenden Menschen stellten die naturräumlichen Voraussetzungen des Amöneburger Beckens mit seinen fruchtbaren Böden eine attraktive Basis hierfür dar. 

Bandkeramische Funde deuten auf eine Besiedlung in dieser Zeit hin. Nach Demandt stießen hier mehrfach Kulturen wie die Rössener Kultur oder die Michelsberger Kultur aufeinander. Weitere kulturelle Überlagerungen sind anhand von Funden aus der Einzelgrabkultur, der Schnurkeramik und der Glockenbecherkultur nachvollziehbar. Die fortgesetzte Besiedlung der Marburger Umgebung in der Bronzezeit ist unter anderem durch zahlreiche Hügelgräber dieser Zeitstellung belegt.  Reste eines Grabes aus der jüngeren Bronzezeit sind im Neuen Botanischen Garten zu sehen. Eine sichelförmige bewehrte Anlage auf dem in der Nähe gelegenen Schanzenkopf, die so genannte Heimburg, lässt sich der spätmerowingischen Zeit zurechnen und deutet auf eine Besiedlung um 700 n. Chr. hin.

Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 5

Zur Geschichte von Marburg

Die ersten Anfänge der Burganlage reichen bis ins 9./10. Jahrhundert zurück. Die erste urkundliche Erwähnung Marburgs ist für 1138/39 belegt; als Stadt im Jahr 1222. Die Bewohner zogen wohl aus den umliegenden, heute wüsten Orten Aldenzhausen, Lamersbach, Walpertshausen, Ibernhausen und Willmannsdorf nach Marburg. Durch die räumliche Nähe zur Burg wurden die Orte Weidenhausen und Zahlbach zu Vorstädten. Unterhalb der Burg bildete sich früh ein Ring von Burgmannensitzen. Auf dem Grundstück des ehemaligen Berlepschen Hofes thront heute die Wolfsburg.

Große Bedeutung erhielt die Stadt aber erst, als Landgräfin Elisabeth von Thüringen Marburg 1228 als Witwensitz wählte. Sie ließ ein Hospital bauen, in dem sie sich bei der Pflege von Kranken und Gebrechlichen aufopferte. Obwohl Elisabeth im Jahr 1231 bereits im Alter von 24 Jahren starb, gilt sie bis heute als die bedeutendste Persönlichkeit, die je in Marburg wirkte. Über sie werden viele Legenden erzählt. Schon 1235 wurde sie heiliggesprochen, und der Deutsche Orden begann noch im selben Jahr, über ihrem Grab die Elisabethkirche zu erbauen, den ersten rein gotischen Kirchbau in Deutschland. Pilger aus ganz Europa kamen zum Grab der Heiligen und trugen dazu bei, dass Marburg als Stadt aufblühte. Der Pilgerfriedhof lag an der St.-Michaels-Kapelle, das Michelchen genannt.

Bilder Marburg

Info zum Lahntalradweg

Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 5

Der Lahntalradweg ist 245 Kilometer lang und führt von der Lahnquelle am Lahnkopf bei Netphen im Siegerland bis zur Mündung der Lahn in den Rhein in Lahnstein. Dabei ist der Verlauf im Bereich zwischen Biedenkopf-Wallau und Cölbe identisch mit dem Hessischen Radfernweg R2. Zwischen Gießen und Limburg ist der Verlauf identisch mit dem Hessischen Radfernweg R7.

Der Lahntalradweg ist vollständig beschildert. Die Beschilderung ist zu einem großen Teil im Jahr 2002 erneuert worden und wird im hessischen Abschnitt von der Servicestelle Hessische Radfernwege gepflegt. 2006 wurde der Lahntalradweg zum ersten Mal mit vier von fünf möglichen Sternen vom ADFC als Qualitätsroute ausgezeichnet. 2017 wurde der Radweg zum wiederholten Mal ausgezeichnet.

GPS-Koordinaten

Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 5 findest du hier

Navigation

Ein Navigationsgerät oder Karten sind hier nicht nötig. Die Ausschilderung ist gut bis sehr gut.

Der Film zur Radtour

Eine Bilder Reise in Marburg

Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 5

Jetzt gehen wir mal zur Marburger Burg hoch und durch den Rosengarten

Bilder Marburger Burg

Jetzt kommen noch die Bilder auf dem Weg nach unten in der Stadt.

Schau dir auch den Blogbeitrag von der Radtour Sieg – Lahn – Rhein Teil 4 mal an.

Campingplatz in Marburg

Ein Bild vom Campingplatz und die Karte wo er ist. Ein Bericht über diesen Platz kommt noch er ist den unter diesen Link zu finden.

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