Radtour zu den Moor- und Olpionieren

Diese Radtour ist eine Grafschafter Fietsentour Nr. 17 von (55 km) und eine von 1.200 Kilometer Radweg durch die Grafschaft Bentheim.

Da ich ja selber in der Grafschaft Bentheim zu Hause bin, was liegt da näher diese Radtouren mal ab zu fahren. Um euch die Grafschaft aus meinen Blick zu zeigen. Die vorgestellten Radturen sind Rundkurse mit unterschiedlicher länge. Und können immer bequem über Tags gefahren werden. Auch für eine Pause, ob es ein Kaffee oder ein Restaurant ist, um ein gutem Essen zu genießen. Die Zeit wird immer reichen.

Der Routenverlauf

Start ist in Neugnadelfeld mit seinen Kunstwegen-Stationen führt Sie diese Tour nach Nieuw-Schoonebeek in das südliche Bargerveen, einem idyllischen Moorgebiet im Internationalen Naturpark Moor. Die Gelegenheit zu einem weiten Blick über das riesige Naturschutzgebiet sollten Sie auf jeden Fall nutzen. Eine kleine Pause loht sich um ein Blick aufs Moor zu genießen. Weiter geht es weiter nach Twist, wo das Erdölmuseum schon auf einen Besuch (auf Anfrage) wartet. Ein höhe Punkt dieser Radturen ist das sehenswerte Moormuseum in Hesepe. Nach einer Besichtigung oder einer Kaffee Pause fährt man durch ausgeprägte Moorlandgebiete nach Georgsdorf zur einer sehenswerte Windmühle. Weiter geht es am Coevorden-Piccardie Kanal bis nach Bathorn. Hier können Sie einiges über die Gefangenen- und Arbeitslager im Zweiten Weltkrieg erfahren. Anschließend fahren Sie zurück nach Neugnadenfeld.

Karte oder Navi

Ich fahre meine Radtouren meist mit dem Navi. Meine Empfehlung für diese Tour ist ein Navigationsgerät von vorteil. Die GPS Daten bekommt ihr hier. Karten für die Tour können bestellt werden.

Radtour zu den Moor- und Olpionieren
in Neugnadelfeld

Der Film zur Radtour

Start Ort Neugnadelfeld

Der Start ist am Zinzendorfplatz und es geht in Richtung Ernst-Julius-Straße weiter. Nach ein paar Meter kommt schon die erste Sehenswürdigkeit (Ann-Sofi Sidéns Torfkuppel). Hier nach verlässt man Neugnadelfeld und kommt gleich in die Vergangenheit an. und sind am Penal Camp Alexisdorf (Emslandlager XV). Hier ruhen heute etwa 600 unbekannte sowjetische Kriegsgefangene in Sammelgräbern. Noch ein kleine info zum Ort Neugnadelfeld wurde 1946 in dem ehemaligen Barackenlager für sowjetische KriegsgefangeneAlexisdorf gegründet. Innerhalb weniger Monate kamen hunderte Flüchtlinge aus Mittelpolen, West- und OstpreußenPosen und Pommern in das Lager, das bald mehr als 1000 Menschen beherbergte. Die örtliche Kirchenleitung gab der neuen Siedlung den Namen „Neugnadenfeld“ in Anlehnung an Gnadenfeld bei Cosel in Oberschlesien, ein Zentrum der Herrnhuter Brüdergemeine.

Bilder Neugnadelfeld

Die Radtour geht jetzt weiter nach Nieuw-Schoonebeek mit der Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Nieuw-Schoonebeek befindet sich ein freistehender Kirchturm. Dieser ist der Rest der in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten Bonifatiuskirche. Das ursprüngliche Kirchengebäude wurde in den 1960er Jahren abgebrochen und durch einen Neubau unweit des originalen Bauplatzes ersetzt, der Turm des alten Bauwerks blieb erhalten.

Internationalen Naturpark Moor

nach Nieuw-Schoonebeek geht es ins das südliche Bargerveen, einem idyllischen Moorgebiet im Internationalen Naturpark Moor. Die Gelegenheit zu einem weiten Blick über das riesige Naturschutzgebiet. Da nach geht die fahrt Richtung Twist weiter.

Twist

Hier in Twist ist jetzt eine gute Gelegenheit eine Mittagspause einzulegen. Man hat hier die Möglichkeit in den bekannten Lebensmittelläden einzukaufen, oder ein Restaurant zu besuchen. Wen die Zeit da zu ist schaut euch das Erdöl-Erdgas-Museum an. Dieses ist aus gutem Grund in Twist zu Hause, denn rund um die Gemeinde erstrecken sich die größten Erdölfelder Deutschlands. Bei der weiter fahrt kommt man zum Garten des Nazareners (Bibelgarten). Der Radweg führt über dem Grundstück der Nazareth-Kirche. Wir haben hier auch einen kurzen stop eingelegt. da nach verlassen wir Twist.

Zum größten Erdöl und Erdgasfeld

Bevor man zum größten Erdöl und Erdgasfeld kommt gibt es noch mal die Möglichkeit ein kurzen Stop einlegen. Nach dem überqueren der J.-D.-Lauenstein-Straße kommt noch mal eine sehr schöne Schutzhütte mit einer Anlage mit Tieren.

Bilder Tiergehege

Rühler Moor

Jetzt durch fahren wir das größte Erdöl und Erdgasfeld so wie Torfabbaugebiete im Emsland. Dieser abschnitt der Radtour gehört sicherlich mit zum höhe Punkten.

Bilder Erdöl und Torfabbau

Um sich hier ein Bild zu machen schaut euch den Film an. Nach dem verlassen des Rühler Moor fahren wir zum Emsland Moormuseum. Und kommen immer wieder an stellen die da zu einladen um schöne Bilder zu machen.

Emsland Moormuseum

Wir haben das Moormuseum erreicht und damit auch schon den größten Teil unser Radtour hinter uns. Hier hat man die Gelegenheit sich das Museum anzusehen. Was man auf jeden Fall machen sollte.

Die Ausstellung zeigt das harte Leben der ersten Siedler, die Entwicklung zum industriellen Torfabbau und die systematische Urbarmachung des Moores in der Nachkriegszeit. Das zentrale Schaustück hierfür ist „Mammut“, der größte Pflug der Welt, der von zwei Lokomobilen in Gang gesetzt wurde. Mit derart schwerem Gerät wurde ab den 1950er-Jahren der Emslandplan verwirklicht: Riesige Moorflächen wurden kultiviert, um neue Ackerflächen und neuen Wohnraum zu schaffen.

Bilder Moormuseum

Das Außengelände des Emsland Moormuseum ist ein attraktiver, 30 ha. großer Landschaftsraum mit landwirtschaftlichen Bereichen, Waldstreifen und einem denaturierten Hochmoor. Das Gebiet ist über Rasenwege, Bohlenwege und einer ca. 3 km langen Feldbahntrasse erschlossen. 

Wir haben auf dieser Tour uns das Musum nicht angesehen. Das hatten wir beim unseren letzen Besuch schon gemacht. Aber wir habe hier noch eine Kaffee Pause im Museumscafé eingelegt bevor wir in Richtung Georgsdorf fahren. Es geht noch mal am Dalum-Wietmarscher Moor vorbei

Blick aufs Dalum-Wietmarscher Moor

Kurz vor Georgsdorf kommt man zum Piccardie Kanal der durch Georgsdorf geht. In Georgsdorf hat man noch die Gelegenheit sich die Mühle anzusehen. Diese Mühle findet man an der Adorfer-Str. Da nach fahren wir am Kanal entlang der zur rechten Seite liegt. Bis zum Aulen Diek hier überqueren wir den Piccardie Kanal. Ein stück links fahren gleich wieder rechts, in der Bathorner Siedlung, den wir bis zu Ende durch fahren. Hier ist auch kleiner Parkplatz und man hat die Möglichkeit noch eine Wanderung ins Moor über die Holzstege zu gehen. Nach einer kleinen Pause haben wir uns jetzt auf die letzten km gemacht nach Neugnadelfeld, zurück zu fahren wo die Räder wieder ans Auto gekommen sind.

Hat euch, der Blog Beitrag gefallen. Schreibt mir !!

Teile diesen Beitrag

Oder werde ein Mitglied in meiner Facebook Gruppe und teile deine Erfahrungen und Bilder

Hat es dir gefallen ! Dann folge mir
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial
error

Gefällt dir dieser Blog? Dann Teile mein Blog