Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Bei meiner Fahrt auf dem Donau Radweg hatte ich Zeit. Und habe mir die Stadt Sigmaringen angesehen. Ich zeige meine Bilder von Sigmaringen von der Stadtbesichtigung. So wie vom Hohenzollernschloss. Schaut euch auch mein Blogbeitrag von meiner Radtour durch Deutschland an.

Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Info Sigmaringen

Sigmaringen ist eine Baden-Württembergische Kreisstadt an der oberen Donau. Daten Quelle Wikipedia

Zur Frühgeschichte

Die Siedlungsgeschichte im Gebiet der heutigen Stadt Sigmaringen reicht bis in die Altsteinzeit. Am Zigeunerfelsen im Schmeiental bei Unterschmeien. Fanden sich Einzelstücke aus dem Mesolithikum/Neolithikum (Schicht A). Als Siedlungsgebiet der Urnenfelderkultur ist der heutige Ortsteil Laiz von 1000 bis 500 v. Chr. nachgewiesen. Aus der Hallstattzeit wurden beispielsweise in Laiz zahlreiche keltische Grabhügel mit reichbemalten und ornamentierten Gegenständen entdeckt. Von etwa 50 bis 80 n. Chr. bildete die Donau die Grenze des Römischen Reiches.

Zu dieser Zeit führte über Laiz eine Römerstraße vom Bodensee Richtung Winterlingen und Burladingen. Sowie eine andere vom Raum Singen über Vilsingen Richtung Bingen, Scheer, Hundersingen. Die gingen durch die Furt unterhalb des Donauwehres in Laiz. Bei der Donauregulierung 1975 wurden Reste einer Holzbrücke gefunden. Funde und Ausgrabungen von römischen Gutshöfen in Laiz im Gewann Bergöschle. Sowie Inzigkofen im Gewann Krummäcker, in Sigmaringen im Gewann Steinäcker und Wachtelhau. Auch das römischen Gutshofes in Laucherthal weisen auf die Bedeutung Sigmaringens als Agrarregion in römischer Zeit hin.

Sigmaringen die Stadtbesichtigung
Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Sigmaringen im Mittelalter

Im 11. Jahrhundert, dem Ende des Frühmittelalters. Entstand hier die erste Burganlage. Auf dem talabriegelnden Felsen. Seit der erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1077. Als König Rudolf von Schwaben die Sigmaringer Burg vergeblich belagerte. Die offizielle Stadtgründung erfolgte 1250.

Der erste Pfarrer in Laiz wurde 1231 erwähnt. Seit 1275 gehörten zum Dekanat Laiz 15 Pfarreien. Zum Kirchspiel Laiz gehörend werden 1377 die Filialen Sigmaringen, Brenzkofen, Gorheim. Sowie Hedingen, Bold (Paulterhof), Inzigkofen, Ober- und Unterschmeien genannt. 1325 wurde die Stadt an Graf Ulrich III. von Württemberg verkauft. 1415 erhielt Friedrich VI. die Markgrafschaft Brandenburg. Von ihm stammt das preußische Königs- und Kaiserhaus ab. Seit 1480 erhielt Sigmaringen eine eigene Pfarrei. Die Verstorbenen fanden jedoch bis 1744 auf dem Laizer Friedhof bei der Kirche ihre letzte Ruhestätte.

Seit den Jahren 1460 und 1500 wurde die Burg zum Schloss umgebaut. Über die Grafen von Werdenberg gelangte Sigmaringen 1535 an das Hochadelsgeschlecht der Hohenzollern. Vier Jahre später kam es zu einem verheerenden Schlossbrand. Seit 1540 gingen Sigmaringen und Veringen. Über den „Pfullendorfer Vertrag“ endgültig an das Haus Hohenzollern. Graf Karl I. von Hohenzollern bezog das Schloss.

Sigmaringen Neuzeit

1632 besetzten die Schweden während des Dreißigjährigen Kriegs das Schloss. Nachdem sie zwischenzeitlich von kaiserlichen Truppen vertrieben wurden, eroberte es General Gustaf Horn 1633 erneut für die Schweden. Dabei wurde der östliche Teil durch einen Brand zerstört.

Als Folge der Revolution in Sigmaringen. Seit 1848 verzichteten die Fürsten von Hechingen und Sigmaringen auf ihre Herrschaft. Seitdem wurden die beide Fürstentümer 1850 an Preußen fielen. Sie wurden zum Regierungsbezirk Sigmaringen zusammengefasst. Die später als Hohenzollernsche Lande bezeichnet wurde. Von 1850 bis 1945 war Sigmaringen Sitz der preußischen Regierung für die Hohenzollernschen Lande. Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen war von 1858 bis 1862 preußischer Ministerpräsident. Von 1873 bis 1972 war die Stadt zudem Sitz des Hohenzollerischen Landeskommunalverbandes.

Im Ersten Weltkrieg fielen etwa 150 junge Männer aus der Stadt. Eine Kupfertafel im Rathaus erinnerte an sie. Sie wurde aber 1943 samt der kupfernen Rathaus-Dachrinne eingeschmolzen. Mit dem Kriegsende 1918 brach auch in Sigmaringen der herrschaftslegitimierende, dynastische Zusammenhang zwischen Preußen und Hohenzollern weg.

Nach Kriegsende wohnten 1945/1946 in Sigmaringen neben den 5100 heimischen Bürgern auch 1200 Evakuierte. Zudem waren 55 Wohnungen und viele öffentliche Gebäude von der französischen Besatzungsmacht beschlagnahmt. Die Rückführung der Evakuierten begann 1946, dennoch stieg die Zahl der Heimatvertriebenen. In den Jahren 1947 bis 1951 wieder an. So kamen 1947 Vertriebene aus dänischen Lagern in die Bahnhofsbaracke. Sie wurden registriert, von der Bahnhofsmission verköstigt und vom Umsiedlungsamt auf die Ortschaften verteilt. Eine zweite Welle Vertriebener kam 1949/1950 durch Umsiedlung aus den Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern. Insgesamt nahm Sigmaringen 1200 Heimatvertriebene auf. 1950 wurden die ersten Häuser für Vertriebene gebaut. Auch Hilfen waren für Vertriebene zur Existenzgründung vorgesehen. So entstanden 1951 die Firmen Panhans, Braunstein und Schmidl. Die Landsmannschaften bereichern seitdem auch das kulturelle Leben in der Stadt

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Der Film Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Schloss Sigmaringen

Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Das Schloss Sigmaringen auch Hohenzollernschloss. Ist das ehemaliges fürstliches Residenzschloss und Verwaltungssitz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen in der Baden-Württembergischen Stadt Sigmaringen.

Geschichte Hohenzollernschloss

Im 11. Jahrhundert am Ende des Frühmittelalters. Entstand die erste Burganlage auf dem talabriegelnden Felsen. Sie wurde erstmals 1077 nach der vergeblichen Belagerung. Der Burg Sigmaringen durch Rudolf von Schwaben im Krieg gegen Kaiser Heinrich IV. erwähnt. Sowie im Jahr 1083 wurde auch erstmals in Heratskirch (bei Saulgau) als Zeugen einer Urkunde. Für das Kloster Königseggwald das Brüderpaar Ludwig und Manegold von Sigmaringen bezeugt. Ludwig von Sigmaringen war mit Richinza von Spitzenberg, Tochter des Berthold I. von Zähringen, verheiratet. Er erbaute Ende des 11. Jahrhunderts auf dem Spitzenberg bei Kuchen eine Burg.

Der Spitzenberg und das dazugehörende Gebiet war ein Erbgut dieser Richinza. Aus dieser Ehe entstammen die vier Kinder Mathilde von Spitzenberg. Die Gemahlin des Aribo von Wertingen. Sowie der Geistliche Ulrich von Sigmaringen, Ludwig II. von Sigmaringen-Spitzenberg und Manegold von Sigmaringen-Spitzenberg.  Die drei Brüder Ulrich, Ludwig und Mangold von Sigmaringen sind im 11. Jahrhundert als Stifter des Klosters Sankt Georgen im Schwarzwald genannt.

Vor 1325 verpfändete Herzog Luipold von Habsburg die Burg und die Grafschaft Sigmaringen. An die Grafen von Württemberg, später ging beides in deren Besitz über. Im Jahr 1399 schließlich übergab Graf Eberhard von Württemberg seinen Eigenbesitz die Burg und Grafschaft Sigmaringen. Sowie die österreichische Pfandschaft Veringen seinem Onkel und Vertrauten. Dem Grafen Eberhard III. von Werdenberg (1387–1416), genannt zu Heiligenberg, zu Lehen. Dessen Sohn Graf Johann IV. von Werdenberg (1416–1465) und seine Gemahlin Gräfin von Württemberg (ohne Zustimmung Württembergs verheiratet) erwarben 1459 die Grafschaft Sigmaringen samt Burg. Als geschickter Schachzug und zur Sicherung seines Besitzes erklärte er dieses bereits im Folgejahr als österreichisches Lehen. Zwischen 1460 und 1500, unter den Grafen von Werdenberg, erfuhr die Burg Umbau und Erweiterung zum Schloss Sigmaringen, dessen Ausdehnung sich bis heute erhielt.

Teil 2 Geschichte Hohenzollernschloss

1540 gelangten Sigmaringen und Veringen über den sogenannten „Pfullendorfer Vertrag“ endgültig an das Haus Hohenzollern. Graf Karl I. von Hohenzollern zog in das Schloss. Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen (1547–1606), Sohn von Karl I. von Hohenzollern, war von 1576 bis 1606 Graf von Hohenzollern-Sigmaringen.

Karl II. war Stammvater der Sigmaringer-Linie seit 1575. Er ließ das Schloss umbauen. Zwischen 1576 und 1606 ließ er die Überwölbung der Burgeinfahrt errichten und ordnete den Neubau der Kirche neben dem Schloss an. Im Jahr 1576 teilte sich das hohenzollerische Stammhaus in die vier Linien Hohenzollern (erlosch 1602), Hohenzollern-Haigerloch (erlosch 1634), Hohenzollern-Hechingen (erlosch 1869) und Hohenzollern-Sigmaringen. Sigmaringen war von da an bis 1850 Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Hohenzollern-Sigmaringen.

Sigmaringen die Stadtbesichtigung
Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Ende der 1970er Jahre – während einer Stahlkrise – musste Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern zum Erhalt des Hüttenwerks Laucherthal Teile des Familienbesitzes verkaufen. Seit dem Tod seiner Ehefrau Margarita im Jahr 1996 wohnte Friedrich Wilhelm Prinz von Hohenzollern zurückgezogen im Landhaus des Wildparks Josefslust zwischen Krauchenwies und Sigmaringen, das der Sohn und Nachfolger Karl Friedrich Prinz von Hohenzollern nach dem Tod des Vaters 2010 umbauen lässt. Das Schloss ist seitdem vorübergehend wieder Wohnsitz, und die Zugänglichkeit des Areals wurde stark eingeschränkt. Im Schloss befinden sich die Verwaltung der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern und das Museum.

Seit 2001 werden im Schloss neben der bestehenden Schlossführung spezielle Themenführungen angeboten. 2013, im Jahr der Gartenschau in Sigmaringen, hatte das Sigmaringer Schloss erstmals mehr als 100.000 Besucher.

Kantorenhaus in Sigmaringen

Es gibt hier immer Besonderheiten wie in Sigmaringen die Stadtbesichtigung es hier zeigt. Das Bauhistorisches Erbe. Das Kantorenhaus in Sigmaringen. 1464 errichtet und ist das älteste bislang bekannte Fachwerkhaus in Sigmaringen.

Sigmaringen die Stadtbesichtigung
Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Mein Fazit Sigmaringen die Stadtbesichtigung

Lohnt sich die Stadtbesichtigung von Sigmaringen!! Ich war auf der Radtour durch Deutschland in Sigmaringen und habe mir die Zeit genommen mich mal in Sigmaringen um zu sehen. Bei diesem Stadtbummel laden natürlich viel Lokale zum Einkehren ein. Oder einfach mal durch die Geschäfte bummeln. Sicherlich ein höhe Punkt ist hier das Hohenzollernschloss.

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