Perfektes Wetter, lange Wege und ein unerwartetes Ende
Am 1. April ging es für mich in die nächste Etappe auf dem Wittekindsweg, der gleichzeitig Teil des europäischen Fernwanderweges E11 ist.

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Früh am Morgen nahm ich den ersten Zug und fuhr erneut nach Osnabrück. Nach einer kurzen Wartezeit ging es weiter mit dem Bus nach Ostercappeln, wo ich meine Wanderung fortsetzen wollte.
Dieses Mal waren die Voraussetzungen ideal: Die Wettervorhersage versprach beste Bedingungen – und das sollte sich auch bestätigen.
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Start in Ostercappeln – ein guter Beginn
Bevor es losging, schaute ich mich noch kurz im Ort um. Dann ging es zurück auf den E11 – und damit direkt hinein in die nächste Etappe.


Doch lange dauerte es nicht, bis die erste Überraschung auf mich wartete.
Gesperrter Weg – und eine spontane Entscheidung
Schon nach kurzer Zeit stand ich vor einer gesperrten Strecke. An einer Fußgängerbrücke wurden Bauarbeiten durchgeführt, der Weg war offiziell nicht passierbar.
Ich entschied mich trotzdem, weiterzugehen, und überquerte die Stelle vorsichtig. Am anderen Ende fragte ich nach – die Antwort kam trocken:
„Sie sind ja schon rüber.“

Manchmal sind es genau diese kleinen Situationen, die eine Wanderung besonders machen.
Zwischen Straße und Natur
Ein weiterer Abschnitt führte mich entlang einer Bundesstraße – inklusive Überquerung. Nicht gerade der schönste Teil der Etappe, aber manchmal gehört das eben dazu.

Doch danach wurde ich belohnt.
Der Weg führte endlich hinein in die Natur. Wälder, Ruhe und das Gefühl, wieder richtig unterwegs zu sein. Genau das, was ich gesucht hatte.
Lange Wege durch den Wald
Die Strecke verläuft hier größtenteils über breite Waldwirtschaftswege. Natur pur – keine Frage. Die Umgebung ist ruhig, grün und angenehm zu gehen.

Gleichzeitig zieht sich dieser Abschnitt. Es geht oft geradeaus, ohne große Abwechslung im Streckenverlauf. Landschaftlich schön, aber auch eine Etappe, die mental etwas Ausdauer verlangt.
Zielpunkt mit Überraschung – der Dinosaurier
Am Ende der Wanderung erreiche ich eine Landstraße mit einem Wanderparkplatz.

Und dort steht er: ein großer Dinosaurier – ein unerwarteter, fast schon kurioser Abschluss dieser Etappe.
Von hier aus wollte ich eigentlich entspannt mit dem Bus weiterfahren.
Drei Stunden Wartezeit – und dann kommt alles anders
Mein Ziel war Barkhausen, um von dort zurückzufahren. Doch vor Ort stellte sich heraus:
Der Bus fährt nur auf Vorbestellung.
Das bedeutete für mich: fast drei Stunden Wartezeit.
Also entschied ich mich, weiterzugehen – in Richtung Bad Essen.
Und dann kam das, womit man nie wirklich rechnet, aber immer hofft.
Glück im richtigen Moment
Nach kurzer Zeit hielt ein Autofahrer an und nahm mich mit. Nicht nur ein Stück – sondern direkt bis nach Bad Essen.
Ein echter Glücksmoment nach einem langen Wandertag.
Von dort aus ging es dann ganz entspannt mit dem Bus zurück nach Osnabrück und weiter nach Hause.
Fazit – eine Etappe mit Charakter
Diese Etappe hatte alles:
- perfektes Wetter
- kleine Herausforderungen unterwegs
- lange, ruhige Waldpassagen
- und ein unerwartetes Ende mit viel Glück
Nicht jede Wanderung verläuft nach Plan – und genau das macht sie oft besonders.
Der Wittekindsweg zeigt auch auf dieser Etappe, dass er nicht nur landschaftlich, sondern auch vom Erlebnis her einiges zu bieten hat.
Ich bin gespannt, was die nächste Etappe bringt.
Schau dir auch den Bericht von der Etappe 2 an.
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