Frost, Fernblicke und kernige Anstiege
Bei −1°C starte ich meine heutige Wanderung am Parkplatz an der Beyenburger Straße. Die Luft ist klar, der Boden leicht gefroren, und genau diese Bedingungen liebe ich: knackige Kälte, gute Fernsicht und eine besondere Winterstimmung, die jede Landschaft intensiver wirken lässt.

Schon nach wenigen Metern öffnet sich der Blick ins Brambecketal – ruhig, weit und fast still. Der Frost liegt noch auf den Wiesen, und das Licht der tiefstehenden Sonne taucht das Tal in eine besondere Atmosphäre.
Durch die Dorfschaft Wüsten – entspannter Einstieg
Der Weg führt zunächst durch die Dorfschaft Wüsten. Hier geht es auf gut begehbaren, einfachen Wegen voran – ideal, um in den Rhythmus zu kommen. Die Strecke ist angenehm zu laufen, technisch unkompliziert und auch für weniger erfahrene Wanderer gut machbar.

Gerade im Winter haben diese offenen Passagen ihren Reiz: freie Sicht, klare Konturen, keine dichten Blätter, die den Blick verstellen.
Höhenblicke Richtung Dahlhausen und zur Wupper
Mit zunehmender Höhe öffnen sich die Ausblicke. Von der Anhöhe schweift der Blick Richtung Dahlhausen und hinüber zur Wupper. Gerade bei frostigen Temperaturen ist die Sicht oft besonders klar – und genau das macht diese Passage so lohnend.

Hier oben spürt man die Weite des Bergischen Landes. Die Landschaft wirkt strukturiert, sanft gewellt und gleichzeitig abwechslungsreich.
Natur pur im Naturpark Bergisches Land
Weiter führt der Weg entlang eines kleinen Bachs hinein in den Naturpark Bergisches Land. Das leise Plätschern begleitet mich ein Stück – eine ruhige, fast meditative Passage.

Der Untergrund bleibt überwiegend gut begehbar. Selbst bei Minusgraden ist die Strecke angenehm zu laufen, da die Wege breit und übersichtlich sind. Besonders im Winter zeigt sich hier die landschaftliche Vielfalt: Waldabschnitte wechseln sich mit offenen Bereichen ab.
Das Tal der Wolfsbecke – ruhig und naturnah
Im Tal der Wolfsbecke wird es noch einmal besonders idyllisch. Hier ist es spürbar stiller, abgeschirmt von den Höhenzügen. Der kleine Bachlauf, die leicht geschwungenen Wege und die winterliche Ruhe machen diesen Abschnitt zu einem der schönsten der gesamten Runde.

Gerade solche Täler sind es, die das Bergische Land auszeichnen: keine spektakulären Gipfel, sondern harmonische Landschaften mit viel Atmosphäre.
Der kernige Anstieg – sportlicher Abschluss
Natürlich darf im Bergischen ein ordentlicher Anstieg nicht fehlen. Bevor sich der Kreis wieder schließt, wartet noch ein kerniger Aufstieg. Hier merkt man die bisherigen Kilometer in den Beinen – aber genau das macht für mich eine gute Wanderung aus.
Der Puls steigt, die Schritte werden bewusster – und oben angekommen wird man mit einem letzten schönen Blick belohnt.

Von dort geht es zurück zum Parkplatz an der Beyenburger Straße, wo sich nach 10,7 Kilometern die Runde schließt.
Bewegte Bilder: Unser Film auf YouTube
Fazit: winterliche Runde mit Abwechslung
Diese 10,7 km lange Tour bietet:
- weite Talblicke
- gut begehbare Wege
- idyllische Bachpassagen
- ruhige Naturabschnitte
- einen sportlichen Anstieg zum Abschluss
Eine ideale Rundwanderung für alle, die eine abwechslungsreiche Strecke im Bergischen suchen – nicht extrem anspruchsvoll, aber mit genügend Höhenmetern, um sportlich zu bleiben.
Gerade bei frostigen Temperaturen zeigt sich das Bergische Land von einer besonders klaren und reizvollen Seite.
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